Lange Anna:

Ein 47 m hoher, frei stehender Felsen und der von tausenden Seevögeln bevölkerte Lummenfelsen. Sie sind gut von einem Rundweg aus zu sehen, der auf dem Oberland entlang der Steilküste führt.

Hummerbuden:

Die bunt bemalten, hölzernen Hummerbuden am Hafen sind ehemalige Werk- und Wohnstätten der Fischer. Heut werden sie meist im Zusammenhang mit dem Tourismus genutzt.

Museum Helgoland mit James-Krüss-Museum:

Auf dem Museumshof gibt es in zwei nachgebauten Hummerbuden ein kleines James-Krüss-Museum, in dem CDs, Fotografien, Fernsehaufnahmen, Briefwechsel und Manuskripte, darunter auch ein Brief von Astrid Lindgren an James Krüss, gezeigt werden.

Das Aquarium Helgoland:

Dieses Aquarium wird am Nordosthafen von der Biologischen Anstalt Helgoland als Forschungs-, Lehr- und Schauaquarium betrieben.

Richtfunkturm Helgoland:

Dieser Sendeturm befindet sich auf dem Oberland. Seine ungewöhnliche Bauweise macht ihn aussergewöhnlich. Der Richtfunkturm Helgoland ist als Stahlfachwerkkonstruktion mit dreieckigem Querschnitt ausgeführt, der noch zusätzlich mit Pardunen gesichert ist.

Leuchtturm:

Er steht in unmittelbarer Nähe zum Richtfunkturm. Der im Zweiten Weltkrieg als Flakturm bzw. Flakleitstand konzipierte Bau wurde 1952 als Leuchtturm in Betrieb genommen. Er besitzt das lichtstärkste deutsche Feuer mit einer Tragweite von
28 Seemeilen (52 Kilometer), so dass der Lichtstrahl in klaren Nächten bis zu den Ostfriesischen Inseln auszumachen ist. In den unteren zwei Stockwerken des Leuchtturms wurde zur Zeit des Kalten Krieges ein Atombunker eingebaut; die Scheinfenster in diesen Stockwerken brachte man nur aus ästhetischen Gründen an.

Bunkeranlagen:

Rund 400 Meter der alten unterirdischen, mehrere Kilometer langen Bunkeranlagen und Schutzräume können in Führungen besichtigt werden. Die genaue Zahl und Länge der unterirdischen Gänge auf der Insel sind noch immer unbekannt.

St.-Nicolai-Kirche:

Die Innenausstattung der auf dem Oberland gelegenen Kirche stammt zum Teil noch aus der alten Inselkirche,
die am 18. April 1945 durch einen Bombenangriff zerstört wurde.